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Tagfalter Monitoring Tirol: Beobachte Schmetterlinge und werde Teil von Viel-Falter

Das Projekt Tagfalter-Monitoring Tirol hat die systematische Beobachtung der Tagfalter in Tirol zum Ziel. Tagfalter eignen sich aus verschiedensten Gründen ausgezeichnet als Indikatoren zum Monitoring von Veränderungen in der Natur- und Kulturlandschaft. Aus diesem Grund sammeln in vielen Europäischen Ländern Freiwillige Beobachtungsdaten zu Tagfaltern.  Für den Alpenraum gab es bisher keine vergleichbare Initiative.

Aufgrund der intensiven wissenschaftlichen, methodischen und organisatorischen Vorarbeiten der im Rahmen von Sparkling Science sowie der der Top Citizen Science Initiative des BMWFW (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft) durchgeführten Forschungsprojekte Viel-Falter und Viel-Falter TCS, sowie der guten Zusammenarbeit der involvierten Institutionen, war es möglich ein effizientes und kostengünstiges Konzept für ein Tagfalter-Monitoring zu entwickeln und für Tirol umzusetzen.

Das Tagfalter Monitoring in Tirol basiert auf drei sich ergänzenden Säulen: a) dem Experten-Monitoring, b) dem Laien-Monitoring oder Citizen Science Modul und c) einem begleitenden Bildungs- und Öffentlichkeitsprogramm. Es soll einen wichtigen Beitrag zu einem dauerhaften und finanzierbaren Biodiversitäts-Monitoring in Österreich leisten und das Bewusstsein für die Bedeutung biologischer Vielfalt und den Erhalt wertvoller Lebensräume unterstützen.

Tagfalter Monitoring Tirol wird vom Institut für Ökologie der Universität Innsbruck geleitet und gemeinsam mit den Naturwissenschaftlichen Sammlungen der Tiroler Landesmuseen sowie der EURAC umgesetzt. Das Tagfalter Monitoring Tirol wird von der Abteilung Umweltschutz des landes Tirol sowie der Stiftung Blühendes Österreich unterstützt.

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