Archiv des Autors: Johannes Rüdisser

Präsentation des Jahresberichtes 2018

Seit einem Jahr werden in Tirol regelmäßig Schmetterlinge gezählt. Dem gemeinsamen Engagement von Forschenden der Universität Innsbruck, der Tiroler Landesmuseen und der EURAC Bozen sowie der Unterstützung engagierter Freiwilliger, des Landes Tirol und der Stiftung Blühendes Österreich ist es zu verdanken, dass mit dem österreichweit ersten systematischen Tagfalter-Monitoring auch im internationalen Vergleich Neuland beschritten wird. In einem Pressegespräch werden die wichtigsten Ergebnisse des letzten Jahres gemeinsam mit den für 2019 geplanten Aktivitäten präsentiert.

Viele Medien berichteten:

ORF: Laien als Schmetterlingsbeobachter gesucht

Tirol Today: So können die Schmetterlinge in Tirol gerettet werden

Die Presse: Sensible alpine Schönheiten

Tiroler Tageszeitung: Tagfalter-Monitoring in Tirol: Jeder Schmetterling zählt

Krone: Vielfalt der heimischen Schmetterlinge am Monitor

Innovation Origins: Schmetterlinge als Gradmesser von Biodiversität

APA: Schmetterlings-Vielfalt in Tirol

Bezirksblatt Innsbruck: Das große Insektensterben

Bezirksblatt Innsbruck: Schmetterlings-Vielfalt in Tirol

Pressegespräch zum Nachhören

Pressemeldung

48. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie

Viel-Falter war auch heuer auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie mit einem Vortrag vertreten. Dieses Jahr stellten wir Konzept und erste Erfahrungen des Tagfalter Monitorings Tirol dar.

Im Jahre 1993 fand die 23. Jahrestagung der GfÖ (Gesellschaft für Ökologie) in Innsbruck zum letzten Mal auf österreichischem Boden statt. Nach 25 Jahren wurde die Jahrestagung nun wieder nach Österreich geholt. Vom 10.-14. September 2018 nahmen mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der 48. Jahrestagung der GfÖ (Gesellschaft für Ökologie) in Wien teil. Unter dem Motto Ecology – meeting the scientific challenges of a complex world leistete auch das Institut für Ökologie wertvolle Beiträge. Johannes Rüdisser und Georg Leitinger leiteten eine Session mit dem Titel „Ecological Indicators and Modelling“ und nahmen noch mit weiteren 3 Vorträgen und einem Poster an weiteren Sessions teil („Citizen Science in Ecology“ und „Scales in Ecology“). Durch Elena Tello García (Vortrag in der Session „Water in Plants and Ecosystems“) und Hieronymus Jäger (Vortrag und Poster in der Session „Ecological Indicators and Modelling“) war die Arbeitsgruppe „Ecosystem and Landscape Ecology“ dieses Mal besonders stark vertreten.

Die Presseaussendung zum Start des Tagfalter-Monitoring-Tirol war ein voller Erfolg.

 Forschende der Universität Innsbruck werden von nun an gemeinsam mit freiwilligen Laien aus Tirol systematisch die Vielfalt der Schmet­ter­linge beobachten und so einen wichtigen Beitrag zur Bio­diversitäts­forschung leisten. Die Presse berichtete ausführlich:

Medieninformation Universität Innsbruck (17.4.2018)

Weißbindiges Wiesenvögelchen (Coenonympha arcania) (Credit: Michaeler Walter)

Simplified and still meaningful – Resonanz in den sozialen Netzwerken

Dirk Steinke vom Centre for Biodiversity Genomics – Biodiversity Institute of Ontario hat auf seiner Blog einen Beitrag über unsern neuesten Artikel ‚ Simplified and still meaningful: assessing butterfly habitat quality in grasslands with data collected by pupils‘ im Journal of Insect Conservation geschrieben.

Auch auf der Citizen Science Plattform Österreich forscht sind wir mit einem Beitrag vertreten.

So wie es scheint stoßen die Viel-Falter Ergebnisse auf Interesse!

Simplified and still meaningful

Im soeben im Journal of Insect Conservation erschienen Artikel ‚Simplified and still meaningful: assessing butterfly habitat quality in grasslands with data collected by pupils‘ beschreiben wir die Erfahrungen und Ergebnisse mit der in Viel-Falter verwendeten Methode.

Rüdisser, Johannes; Tasser, Erich; Walde, Janette; Huemer, Peter; Lechner, Kurt; Ortner, Alois; Tappeiner, Ulrike (2017-08-01). „Simplified and still meaningful: assessing butterfly habitat quality in grasslands with data collected by pupils“. Journal of Insect Conservation. 21 (4): 677–688. ISSN 1366-638X. doi:10.1007/s10841-017-0010-3.

Viel-Falter TCS

Im Rahmen von ‘Viel-Falter Top Citizen Science (TCS)’ sollen Freiwillige dafür gewonnen werden, nach einer entsprechenden Einschulung, systematische Tagfalterbeobachtungen durchzuführen. Hierfür wird das im Sparkling Science Projekt Viel-Falter (2013-2016) für Schulklassen entwickelte Erhebungssystem siedlungsnaher Schmetterlingshabitate so erweitert und adaptiert, dass es die breite Beteiligung von freiwilligen BeobachterInnen ermöglicht. In Viel-Falter TCS wird die Aussagekraft und Qualität der von freiwilligen Laien systematisch gesammelten Daten über das Vorkommen von Tagfaltern mit Hilfe von unabhängigen Expertenbeobachtungen, sowie von bereits im Laufe des Basisprojektes gesammelten Daten evaluiert. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Verbesserung der Datenqualität und insbesondere dem Management von Beobachtungsfehlern untersucht. Wenn es gelingt eine entsprechende Datenqualität sicherzustellen, dann kann das dringend notwendige Erheben von Biodiversitätsdaten mit wichtigen Zielen einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im Rahmen von CS Projekten verknüpft werden.

Wir brauchen DEINE Hilfe!

Jede/r an Schmetterlingen interessierte kann mit einer einfachen Bestimmungshilfe Tagfalter an zuvor vereinbarten Standorten beobachten. Diese Beobachtungen werden im Laufe des Jahres mehrmals durchgeführt. Vorkenntnisse sind hierfür keine nötig. Zur Einschulung wird ein Workshop angeboten. Kontakt: Johannes Rüdisser.